Informationen rund um Honig
Wir verkaufen Ihnen ausgewählte Honigprodukte aus der Heide.
Lassen Sie sich überraschen von den außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen unseres Honigs.

Egal ob Sie unseren Heidestolz, unser Immengold, unsere Waldtracht oder unsere Rapsblüte wählen, Sie fühlen sich in die Farbe der Heide, in den Geruch des Waldes, in eine frische Sommerbrise oder in das goldgelbe Feld versetzt.

Wie entsteht Honig?
Nach der allgemeinen deutschen Lebensmittelverordnung ist Honig „ein von Honigbienen aus dem Nektar von Blüten oder Honigtau erzeugtes Lebensmittel“. Ausgangspunkt sind Blütenpflanzen, die auch gern als Bienenblumen bezeichnet werden. Der sogenannte Siebröhrensaft (Transportstoff von Pflanzen) wird von den Bienenblumen als Nektar ausgestoßen, um hierdurch Insekten für die Bestäubung der eigenen Pflanze zu gewährleisten, um sich dadurch weitentwickelt bzw. botanisch vermehren zu können.

Warum ist Nektar bei Insekten so gefragt?
Nicht nur durch die Lockstoffe des Nektars werden bspw. Bienen angezogen, sondern vielmehr bedeutet Nektar auch Vorrat. Nektar wird von den Bienen gesammelt, um die Bevorratung von Futter für den Winter zu gewährleisten.

Des Weiteren gibt es neben dem Siebröhrensaft ebenfalls den Honigtau, der von verschiedenen Baumarten ausgeschieden wird. Dieser Honigtau wird dann von Blattläusen aufgenommen, die den Tau jedoch nicht vollständig verwerten können, daher scheiden sie diesen zum Großteil wieder aus. Anschließend wird jener von den Bienen gesammelt und in den Bienenstock verbracht und bevorratet. Hieraus entsteht dann der bekannte Waldhonig (Waldtracht).

Doch wie entsteht der Honig genau, denn Nektar allein reicht nicht aus. Honigbienen besitzen einen sogenannten Honigmagen, in ihm wird der Nektar mit Enzymen versetzt, verarbeitet und fermentiert. Das Enzym Invertase spielt im Entstehungsprozess von Honig eine besondere Rolle, denn es bewirkt die Aufspaltung der Zuckermoleküle (Saccharose) in Glucose und Fructose. Im weiteren Prozess wird die Glucose durch das Enzym Glucoseoxidase in Wasserstoffperoxid und Glucansäure umgewandelt. Des Weiteren wird der Wasseranteil (auf max. 20%) des Nektars reduziert, damit dieser haltbarer ist. Die allgemeine deutsche Honigverordnung setzt hierfür ebenfalls einen Richtwert fest. Nach diesem Richtwert, darf deutscher Honig einen maximalen Wasseranteil von 21 % aufweisen. Heidehonig stellt hier eine Ausnahme dar, denn dieser Honig verfügt über einen Wasseranteil von 21,5 %.

Wie wird Honig geerntet?


Wenn der allgemeine Wasseranteil des Honigs auf den gewünschten Anteil gesunken ist, dann ist der Honig reif zum Ernten. Hierzu entnimmt der Imker die mit Honig gefüllten Waben aus dem Bienenstock und eröffnet diese („honigfeuchte“ Waben). Die eröffneten Waben werden in eine spezielle Schleuder gesteckt und der Schleuderprozess beginnt. Hierbei wird der Honig durch die Zentrifugalkräfte aus den Waben geschleudert, anschließend wird der Honig gesiebt, um etwaige Wachs- oder Pollenrückstände im Honig zu entfernen. Für eine Kristallisation wird die Masse abschließend gleichmäßige gerührt.


 

Welche Stoffe enthält Honig 🍯?

Im Bienenhonig wurden bisher mehr als 240 natürliche Substanzen gefunden, darunter viele Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Einige davon seien beispielhaft erwähnt:


Mineralstoffe und Spurenelemente: Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Mangan, Bor
Enzyme: Invertase, Glucoseoxidase, Diastase
Aminosäuren: Alanin, Prolin, Asparaginsäure, Glycin, Prolin


Enthaltene Vitamine

Vitamine: C, B2, B3, B5 und B6
Die 24 Zuckerarten spielen dabei eine besondere Rolle, weil sie mengenmäßig den größten Anteil beisteuern und weil Zucker zu den Kohlenhydraten zählen, und diese wiederum für die menschliche Ernährung eine wichtige Rolle spielen.



Die grobe Zusammensetzung von Honig läßt sich etwa wie folgt darstellen (rund):

72% Einfachzucker
18% Wasser
8% Mehrfachzucker
2% Sonstige Stoffe
Aber so viel Zucker ist doch gar nicht gesund?
Zucker ist nicht gleich Zucker.
Vor allem muß man Einfach- von Mehrfachzuckern unterscheiden. Beim normalem Haushaltszucker, der aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen wird, handelt es sich um Saccharose, was ein Mehrfachzucker (Polysaccharid) ist.

Mehrfachzucker müssen aber vom Körper erst aufgespalten werden. Einfachzucker dagegen, wie Fructose und Glucose, können vom Körper direkt verwertet werden, ohne den Verdauungsapparat zu belasten.




Honig enthält überwiegend Einfachzucker, zum Beispiel Fructose, Glucose, Maltose oder Melezitose, und ist deshalb als schneller, aber schonender Energiespender geeignet. Ideal also für Sportler, Menschen mit körperlich anstrengender Arbeit, Kranke und Genesende.

Selbstverständlich kann auch ein übermäßiger Genuß von Honig letztlich ungesund sein (wie alles, was man übertreibt).




Übrigens: auch für die Zähne ist Honig nicht ungesund, wie etwa Bonbons oder andere Süßigkeiten. Grund ist wiederum der Gehalt an Einfach- statt Mehrfachzuckern sowie die baktericide Wirkung. Das bedeutet, Honig hemmt das Bakterienwachstum. Durch seinen Gehalt an Phosphor und Kalzium ist er für Knochen und Zähne sogar gesund.


Gesund ... aber nichts für Säuglinge.

Kein Honig für Säuglinge: Vereinzelt kann Honig Clostridium botulinum enthalten, einen Krankheitserreger, dem Babys durch ihre noch nicht voll entwickelte Darmflora nichts entgegensetzen können. Obwohl das Auftreten des Erregers sehr selten ist, sollten sicherheitshalber Kinder unter 1 Jahr keinen Honig essen. Sollte es zu einer Infektion kommen kann es zu einem Säuglingsbotulismus führen.

Bei älteren Kindern und Erwachsenen besteht keine Gefahr.